Gestartet wird mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend werden Bewegungsaktivitäten angeboten, wie Ballspiele, Sitztänze, Gymnastik u.v.m. Dabei geht es vor allem darum, die Mobilität zu verbessern, Sicherheit durch Bewegung zu vermitteln, Sturzprophylaxe sowie einfach nur ein „Wir-Gefühl“ zu erreichen. Danach folgt Orientierungsarbeit. Hier wird sich über Themen, die den jeweiligen Jahreszeiten entsprechen, ausgetauscht und geredet. Ein wichtiges Element für Menschen mit Demenz, die sich so viel besser zurechtfinden und orientieren können.
Nach dem Mittagessen, bei dem immer auch mal wieder selbst gekocht wird, ist Mittagsruhe angesagt. Hier kann jeder Gast selbst wählen, was er tun möchte. Ruhesessel ermöglichen eine Schlafpause, der Garten lädt zu einem Spaziergang ein oder im Wohnzimmer stehen Spiele und Zeitschriften zur Verfügung.
Mit der anschließenden Kaffee- und Kuchenzeit wird der Nachmittag eingeläutet. Bei der nachfolgenden Aktivierung von Lang- und Kurzzeitgedächtnis wird immer ein Wochenthema besprochen. Dabei geht es meist um alltagspraktische Aufgaben, was beispielsweise die Waschanleitungen in den Kleidungsstücken bedeuten. Die Mitarbeiter*innen überlegen sich hier immer ganz praktische Dinge, die sie mit den Gästen anschaulich umsetzen.
Wichtig ist, so Regina Schultis, ein strukturierter Ablauf des Tagesprogramms. Das gibt allen Teilnehmern Sicherheit, bringt Ruhe und Verlässlichkeit. Ziel bei der Tagesbetreuung ist neben der Entlastung der pflegenden Angehörigen, die Gäste dort zu unterstützen, wo es nötig ist, ihnen wichtige Impulse zu geben und ihre (versteckten) Fähigkeiten hervorzurufen.
Und hier kommt der Tischkicker und ganz spezielle Beschäftigungsmöglichkeiten wieder ins Spiel. Diese Hilfsmittel sind enorm wichtig, um den Senioren der Tagesbetreuung gerecht zu werden, ihnen die unterschiedlichsten Aktivitäten anzubieten, sie mit allen Sinnen anzusprechen. Und solche Anschaffungen sind eben nur mit Spendengeldern möglich.